Melanie

lernt Multimedia Marketing

Dreizehnter Tag – Aktionen

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Aktionen sind aufgezeichnete Arbeitsschritte. Sobald man immer gleiche Arbeitsschritte für mehrere Bilder hat, lohnt es sich dafür Aktionen anzulegen. Man nimmt diese auf und kann die Aktion(en) auf das jeweilige Bild automatisch anwenden. Somit arbeitet man höchst effektiv und spart Zeit. Zur Aufnahme und zum Beenden der Aktionen stehen Icons in der Aktions-Palette zur Verfügung, die denen eines DVD-Players o.ä. Geräten ähneln.

Zur Aufzeichnung von Aktionen ruft man das Fenster – Aktionen auf und legt sich eine neue Aktion an. Entweder über das Kontextmenü – Neuer Satz oder über das Icon in der Aktionen-Palette. Als nächstes wird dann eine neue Aktion angelegt und in dem soeben angelegten Satz, was einem Ordner entspricht, gespeichert. Gespeicherte Aktionen können mit Funktionstaste zum schnellen Aufruf belegt werden.

Es ist wichtig, daß die Datei vor dem Anlegen der Aktionen unbearbeitet ist. Man startet also grundsätzlich mit dem entsperren der Ebene als erstem Aktionsschritt. Danach wird das Bild über Bild – Bildgröße auf die Größe 200×200 Pixel und 72 dpi angelegt. Im folgenden Schritt wird die Arbeitsfläche vergrößert (Bild – Arbeitsfläche). Das Häkchen bei relativ setzen und BxH in 40×40 Pixel angeben. Somit besteht der umliegende Rand aus jeweils 20 Pixeln. Als nächstes legen wir eine neue Ebene an. Mit Strg A alles auswählen. Dann über Bearbeiten – Kontur füllen die Breite auf 20 Px festlegen eine Farbe für den Rahmen auswählen (z.B. mit der Pipette in die Blumen klicken und den Rahmen daran ausrichten), die Position Innen anklicken und mit OK bestätigen. Mit Strg D die Auswahl auswählen. Anschließend auf Datei – Für Web speichern den Karteireiter 4-fach auswählen, um die Ebenen gegenüberzustellen und einzuschätzen, welche Auswahl optimal ist. Je nachdem welche Ansicht man ausgewählt hat, sieht man nur einen Ausschnitt des Bildes. Die Ansicht also entsprechend anpassen, um Einschätzungen besser vornehmen zu können!

Die Bildgröße liegt jetzt bei 200×200 Pixel plus die 2×20 Pixel für den Rahmen. Insgesamt also 240 Pixel.

Standardgrößen bzw. Standardwerte stehen nicht zur Verfügung, weil die Einstellungen von vielfältigen Faktoren abhängen. Die eigene Bildschirmgröße (Mit Rechtsklick – Bildschirmauflösung zu überprüfen) liegt z.B. bei 1000×1024 Pixel im Vergleich zur o.g. Bildgröße ist diese also gering. Desweiteren muß bedacht werden, daß diese Einstellungen vom jeweiligen User abhängen. Nicht zuletzt geht es auch um die Bildqualität bei der Aufnahme, etc.

Manche User schauen sich das Bild z.B. über das Handy an. In den Einstellungen braucht dies allerdings nicht weiter beachtet zu werden. Die Skalierung erfolgt über das CSS. D.h. man hat ein Original, das abhängig davon, ob der User PC, Tablet oder Handy zur Ansicht nutzt die Ansicht des Bildes bei x % herunterskaliert. Hier spricht man dann von Responsive Design.

Dithering bedeutet das Farben im Umfeld simuliert werden.

Aktionen können auch deaktiviert werden und im Nachhinein verändert werden. Möchte man z.B. die Kontur ändern, ist es wichtig mit Strg A das komplette Bild auszuwählen. Möchte man die Kontur an der Farbe des Bildes ausrichten, klickt man mit Pipette in das Bild und wählt den entsprechenden Farbton aus. Bei Ausführen der Aktion wird diese Änderung dann direkt angewandt.

Es ist sinnvoll die geänderten Dateien in einem Unterordner zu speichern. Möchte man diese Einstellung im Nachhinein ändern, löscht man (nur) die Aktion Exportieren (nachfolgende Schritte [Aktionen] können beibehalten werden) und legt diese neu an. Die letzte Aktion (hier: Kontur) wird ausgewählt, dann auf das Icon „Aktion beginnen“ klicken und Datei – Für Web speichern, in der 4-fach Ansicht das entsprechende Bild auswählen, auf speichern klicken, den Unterordner anlegen und benennen und bestätigen. Im letzten Schritt wird die Aufnahme beendet, Datei geschlossen und nicht gespeichert (dies wurde ja bereits innerhalb der Aktion erledigt). Fertig.

Merke: Sowohl Stapelverarbeitung als auch das Droplet beziehen sich auf diese Aktion.

Stapelverarbeitung

Datei – Automatisieren – Stapelverarbeitung

Stapelverarbeitung

Man sollte sich unter Fehler: Fehler in Protokolldatei auftretende Fehler in einer Protokolldatei anzeigen lassen. Kann man mit der Fehlermeldung nichts anfangen, hilft nur zu googeln.
Ziel: Ohne wählt man aus, wenn das das Ziel bereits in der Aktion festgelegt hat.

Droplet

Datei – Automatisieren – Droplet erstellen

Ein Droplet ist eine Verknüpfung zur Aktion in Photoshop und wird als .exe gespeichert. Dateien werden in den Droplet-Ordner eingefügt und die Aktion direkt darauf angewendet.

Vorbereitungen für Weihnachten treffen

Mehreren Bildern ein gleiches Design verleihen

Mit dem Eigene-Form-Werkzeug und Klick in der Steuerungsleiste bei Form, dann auf das Rädchen und Alle aktivieren, erhalte ich eine Übersicht über die vorhandenen Formen.

Steuerungsleiste des Eigene-Form-Werkzeugs:
Eigene-Form-Werkzeug

Ansicht der Pinselpalette:
Pinselpalette

Die Palette zur besseren Übersicht entsprechend vergrößern. Wir wählen eine Schneeflocke und ziehen diese auf der Ebene auf. Wir erhalten eine Form-Ebene. Mit Strg auf die Ebenenminiatur klicken, sodaß die Schneeflocke ausgewählt ist. Eine neue Ebene erstellen und die Auswahl (über Bearbeiten – Fläche füllen) auf der neuen Ebene mit schwarz füllen. Alle anderen Ebenen ausblenden. Ebene mit der schwarzen Schneeflocke aktivieren, mit Strg D die Auswahl löschen und dann über Bearbeiten – Pinselvorgabe festlegen, den Namen für die Pinselspitze festlegen. Bei ausgewähltem Pinsel in der Pinselpalette die Pinselspitze auf 50 Px festlegen und den Abstand verändern. Danach die Formeigenschaften mit Häkchen versehen und zusätzlich das Wort markieren, damit man in die entsprechende Ansicht kommt. Ebenso bei Streuung Änderungen vornehmen, bis man die gewünschte Pinselspitze erhält. Mit Klick ins Kontextmenü eine Neue Pinselvorgabe speichern.

Mit dem Eigene-Form-Werkzeug wählt man in der Steuerungspalette unter Form einen Rahmen und zieht diesen auf der Ebene auf. Form-Ebene anwählen, dann in das Pfadebedienfeld und den Pfad anklicken und mit gedrückter Maus auf das Icon Neuen Pfad erstellen ziehen, damit sich der Pfad dubliziert. Der Pfad läßt sich bei ausgewähltem Pfadauswahl-Werkzeug auch transformieren über Bearbeiten – Pfad transformieren – Skalieren. Bevor man diesen mit der Schneeflocke füllt, sollte skaliert werden, weil mit Schneeflocke (da Pixelinformationen) keine Änderung mehr möglich ist. Eine neue (leere) Ebene anlegen. Die Form-Ebene kann gelöscht werden, der erste Pfad ebenfalls, im Pfadebedienfeld wird mit der aktivierten Pfad-Kopie weitergearbeitet. Bei ausgewähltem Pinsel (und Schneeflocken-Pinselspitze) im Kontextmenü Pfadkontur füllen auswählen. Der Rahmen wird nun mit der Schneeflocke gefüllt. Datei speichern (als .psd) und schließen.

Datei - Neu

Punkt-Text vs. Absatz-Text
Absatz-Text entseht durch Aufziehen eines Textrahmens. In diesem Fall braucht man manuell keine Absatzumbrüche erzeugen. Bei Punkt-Text hingegen müssen diese mit Hard oder Soft Break vorgenommen werden. Bei Punkt-Text entfällt die Option einen Blocksatz auszuwählen. Wir legen unseren Text an und speichern diesen ebenfalls als .psd-Datei.

Ohne geöffnete Datei in Photoshop in der Aktions-Palette den vorhin angelegten Aktionsordner markieren und dann im Kontextmenü eine neue Aktion auswählen und entsprechend benennen.

Fortsetzung folgt… am Montag.

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