Melanie

lernt Multimedia Marketing

Tag 17 – Retusche-Werkzeuge

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Bereichsreparatur-Pinsel einsetzen, wenn umliegende Farbinformationen gleich sind. Darauf achten, daß man Alle Ebenen aufnehmen in der Steuerungsleiste aktiviert.

Alle Ebenen aufnehmen

Unter Ansicht – Extras kann man Farbaufnehmer ein- oder ausblenden.

Das Ausbessern-Werkzeug arbeitet nur destruktiv. Bereiche können umfahren und durch umliegende Informationen ersetzt werden. Möchte man die Quelle ersetzen, wählt man diese in der Steuerungsleiste aus. Da man destruktiv arbeitet, arbeitet man auf der Originaldatei.

Für Arbeiten mit dem Bereichsreparatur-Pinsel legt man sich eine Retusche-Ebene an. Umliegende Farbbereiche werden aufgenommen. Als Quelle dient das Originalbild, da man in der Steuerungsleiste Akt. u. darunter auswählt.

Wenn umliegende Farbbereiche sich zu stark voneinander unterscheiden ist der Bereichsreparatur-Pinsel nicht das Werkzeug der Wahl, weil die Farbinformationen miteinander vermischt werden und dann den Farbton verfälschen. Stattdessen wählt man den Kopierpinsel und wählt mit der Alt-Taste den Farbbereich und kopiert die Farbinformationen.

Mit dem Fluchtpunkt-Filter kann man auch Retuschearbeiten durchführen. Man zieht sich ein Fluchtpunktgitter auf und kann so perspektivische Retuschearbeiten vornehmen.

Fluchtpunktfilter perspektivische Retusche

FG vergrößern

Mit dem Auswahlrechteck-Werkzeug wählt man die Bereiche aus, die retuschiert werden sollen und wählt dann in der Steuerungsleiste Quelle aus. Innerhalb der Auswahl verschiebt man die Bereiche bis die Farbinformation in etwa paßt. Falls die Übergänge zu stark sind, kann man die Kanten abschwächen, indem man Reparieren: Ein aktiviert.

Unbeachtet des ersten Fluchtpunktgitters, ist es möglich ein zweites Fluchtpunktgitter anzulegen. Mit der Strg-Taste kann man Umbrüche vornehmen. D.h. das Gitter in die Höhe ziehen.

Gesichtsretusche

Datei „Gesichtsretusche“ öffnen. Hintergrundsperrung aufheben. Retusche-Ebene anlegen.
Mit dem Reparatur-Pinsel und Auswahl bei Aufnehmen: Akt. u. darunter werden die Pickelchen auf der Haut entfernt. Mit gedrückter Alt-Taste die Quelle aufnehmen und die zu entfernenden Bereiche übermalen.

Im Protokollbedienfeld einen Schnappschuß machen und benennen, sobald man ein Korrekturvorgang erledigt hat. Merke: Schnappschüsse sind nur temporär, d.h. sobald man die Datei schließt, steht der Schnappschuß nicht mehr zur Verfügung.

Im nächsten Schritt werden die Augenringe verringert. Dazu nutzen wir das Ausbessern-Werkzeug und arbeiten destruktiv auf der Originaldatei. Augenringe mit dem Werkzeug großzügig umfahren (Wimpern nicht mitnehmen).

Mit dem Protokollpinsel-Werkzeug kann man zuviel retuschierte Bereiche wieder zurücknehmen. Dazu wählt man den vorherigen Schnappschuß aus (im Protokollbedienfeld Protokoll-Pinsel vor Schnappschuß aktivieren, hier: „Pickel“) und übermalt die Bereiche (bei markiertem „Augenringe“-Schnappschuß), die zuviel bearbeitet wurden. Für die Änderungen unbedingt die Deckkraft heruntersetzen!

Aus der Retusche-Ebene und der Ebene 0 ein Smartobjekt machen. Mit dem Verflüssigen-Filter (Filter – Verflüssigen) werden einzelne Bereiche des Gesichts verändert.

Verflüssigen

Mit dem Mitziehen-Werkzeug werden die Bereiche um das Kinn verschmälert. Außerdem lassen sich mit diesem Werkzeug die Augenlieder und die Augenbrauen anheben.

Mit dem Zusammenziehen-Werkzeug kann man die Nase schmaler machen. Mit einer großen Pinselspitze, die etwa die Breite der Nase hat, ein paar Klicks setzen. Hat man zuviel Veränderungen vorgenommen, nimmt man diese mit dem Rekonstruktions-Werkzeug wieder zurück.

Mit dem Aufblasen-Werkzeug lassen sich die Lippen und die Augen aufblasen. Dafür jeweils eine große Pinselspitze auswählen. Wenn man mit den Korrekturen fertig ist wieder einen Schnappschuß anlegen.

Zwischen den Schnappschüssen hin- und herwechseln, um die Veränderungen zu vergleichen.

Um die Haut zu verbessern, dublizieren wir die Ebene und löschen die Filter (rechte Maus – Smartfilter löschen).

Filter – Weichzeichnungsfilter – Matter machen: Radius 10 Pixel, Schwellenwert: 45 Stufen

Der Bereich, der nicht weichgezeichnet werden soll, muß wieder ausgeblendet werden. Dazu bekommt das Smartobjekt eine Ebenenmaske. Die Ebenenmaske invertieren, sodaß die Weichzeichung ausgeblendet ist. Mit weiß werden nun die Bereiche eingeblendet, die weich werden sollen. Die Deckkraft beim weichzeichnen heruntersetzen! Wenn man fertig ist, einen Schnappschuß anlegen.

Auf der Ebenenmaske wählt man im Eigenschaftenbedienfeld Weiche Kante aus und setzt die Werte ein wenig höher.

Wir öffnen die Datei „Model“. Das Model wird eine neue Augen- und Lippenfarbe erhalten.

Vorher:
Model_vorher

Dazu wird das Bild in Graustufen umgewandelt, indem man eine Misch- und Einstellungsebene Schwarzweiß anlegt und im Eigenschaftenbedienfeld Änderungen in den Farbkanälen vornimmt. Mit Klick auf das „Hand-Icon“ wählt man im Bild mit der Pipette sowohl die Augen als auch die Lippen aus und verändert die entsprechenden Farbkanäle. In der Maske des Filters werden mit schwarz als Vordergrundfarbe die Farbinformationen mit dem Pinsel wieder ins Bild geholt.

Datei „Mann“ öffnen. Aus dem Originalbild ein Smartobjekt machen. Über Filter – Sonstige – Hochpass den Radius auf 2 Pixel einstellen. Mit Doppelklick auf das Icon in der Ebenenpalette hinter Hochpass den Mischmodus auf „Ineinanderkopieren“ setzen.

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