Melanie

lernt Multimedia Marketing


Hinterlasse einen Kommentar

Kapitel 4: Bilder und Graphiken

Wenn man ein Bild als Vorlage zum Nachzeichnen verwenden möchte, wird dieses in Illustrator importiert bzw. platziert (Datei – Platzieren). Wählt man stattdessen Öffnen mit hat man keinen Einfluß auf die Voreinstellungen der Datei. Wenn nun das Bild platziert wird, kann man in dem Fenster, in dem man das entsprechende Bild auswählt, anklicken, ob man eine Verknüpfung zum Originalbild herstellen möchte. Wählt man Vorlage legt Illustrator das Bild als Vorlage auf eine eigene abgeschlossene und abgeblendete Ebene an. Mit Ersetzen wird ein vorher markiertes Bild durch das neu ausgewählte ersetzt. Es ist möglich mehrere Bilder gleichzeitig zu platzieren. Dabei kann man mit den Cursortaste das nächste zu platzierende Bild auswählen. Mit Esc wird das Bild gelöscht. Sobald das Bild platziert ist, hat man in der Steuerungsleiste viele Optionen zur Verfügung. Es wird zudem angezeigt, wie das Bild heißt, in welchem Farbmodus es angelegt ist und mit welcher Auflösung und ob es verknüpft oder eingebettet ist. Ein Bild, das als Vorlage platziert wurde, ist automatisch aufgehellt, da man dieses in der Regel nachzeichen möchte. Einbetten bedeutet, daß Illustrator eine Kopie der Originaldatei anlegt. Das Original hat somit keine Verbindung mehr zu Illustrator. Einbetten sollte man also erst dann, wenn das Bild nicht mehr bearbeitet wird. Entscheidet man sich ein Druck-PDF weiterzugeben, werden sowohl eingebettete als auch verknüpfte Dateien in die Datei geschrieben. D.h. verknüpfte Dateien müssen in jedem Fall mitgeschickt werden. Zum automatischen Sammeln der Dateien klickt man Datei – Verpacken an. Im Verknüpfen-Bedienfeld findet man die verknüpften Dateien (Fenster – Verknüpfungen). Das Ausrufezeichen in einem Warndreieck bedeutet, daß die verknüpfte Datei außerhalb von Illustrator bearbeitet wurde. Das Bild fehlt, wenn man ein X in einem roten Kreis sieht. Ein Symbol mit Quadrat und Dreieck zeigt an, daß das Bild eingebettet wurde.


Hinterlasse einen Kommentar

Pinsel

Es lassen sich aus selbst erstellten Mustern oder aus eingeladenen Bildern (z.B. Muschel, Seestern, etc.) Musterpinsel anlegen. Um auf die Objekte im Musterpinsel zugreifen zu können, müssen diese in die Farbfelderpalette per Drag und Drop gezogen werden.

Über Bearbeiten – Farben bearbeiten – Farbbalance einstellen lassen sich die Objekte farblich verändern.

Im Flyout-Menü des Pinselbedienfelds wird ein neuer Pinsel erstellt. Man hat die Wahl zwischen verschiedenen Pinseln. Wir wählen den Musterpinsel. In den Musterpinsel-Optionen kann man mehrere Einstellungen vornehmen, wie z.B. die Zuweisung einzelner Elemente (Äußere und innere Ecke, Kanten, etc.)

Solange ein Bild in Illustrator noch nicht eingebettet ist, kann man das Original in Photoshop bearbeitet. Die Bearbeitung wirkt sich dann auf die Illustrator-Datei aus. Danach wird das Bild eingebettet und ist als eigenständige Datei gespeichert.

Wir erstellen zwei Bildpinsel: Die Zahnbürsten werden sich gegenübergestellt und umeinandergeschlungen. Dazu werden diese zuerst transformiert (drehen und spiegeln). Beide Zahnbürsten werden als Bildpinsel angelegt. In den Optionen gibt man bei Skalierungsoptionen ein, daß zwischen den Hilfslinien eingepaßt wird. Die Hilfslinie wird unterhalb des Zahnbürstenkopfes geschoben. Die rosafarbene Zahnbürste wird dupliziert (mit Strg C und Strg F) und im Folgenden wird über Objekte – Aussehen umwandeln das Objekt insofern umgewandelt, daß man den Pfad mit seinen Ankerpunkten sieht. Nun erstellt man eine Maske über das Transparenzbedienfeld, wählt maskieren ab und fügt die blaue Zahnbürste in der Maske wieder ein (Bearbeiten – An Originalposition einfügen). Die rosafarbene Zahnbürste ist nun um die blaue geschlungen und liegt oberhalb. Für den Rand des Zahnputzbechers benötigen wir wiederum eine Maske.

Als nächste Übung legen wir einen Maschendrahtzaun an. Dazu öffnen wir uns eine neue Datei, blenden die Lineale ein und legen Hilfslinien an. Mit dem Zeichenstiftwerkzeug ziehen wir eine Linie von links oben nach rechts unten und dann zurück nach links aber nach unten. Der Eckpunkt auf der rechten Seite soll nun runder werden. Dazu über das Konturenbedienfeld abgerundete Ecke auswählen. Für klarere Rundungen wählt man über Effekt – Stilisierungsfilter – Ecken abrunden aus. Der Pfad wird dupliziert und gespiegelt und so weit nach rechts verschoben, daß die Rundungen nah beieinander liegen. Im nächsten Schritt möchten wir eine Maske anlegen, um die übereinanderliegenden Objekte klarer voneinander abzugrenzen. Dazu wird ein schwarzes Rechteck in der Breite des Pfades über das entsprechende Pfadstück gelegt. Über das Transparenzbedienfeld eine Maske erstellen, maskieren abwählen, das Rechteck in die Maske einfügen und dann eine Kontur vergeben. Das gleiche für den zweiten Übergang erstellen. Danach das komplette Objekt als Muster anlegen.