Melanie

lernt Multimedia Marketing


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Tag 10 – Kanalbearbeitung im CMYK-Modus

Wir öffnen eine neue CMYK-Datei.

Hier ist zu beachten, daß CMYK zum subtraktiven Farbsystem gehört und somit weiß kein Farbauftrag und schwarz Farbauftrag bedeutet. CMYK ist also konträr zum RGB-Modus zu bearbeiten.

Arbeitet man im CMYK-Modus (auch Vier-Farb-Druck) ist das Ziel die Datei in Druck zu geben.
Sog. Haus(ton)farben (eigene Farben von Firmen) sind Volltonfarben, die in HKS oder Pantone angegeben werden. Auch anzugeben über Farbbibliotheken. Man spricht auch von der Hausfarbe als sog. 5. Farbe. Die Kosten für Hausfarben sind durch Einrichtungskosten sehr hoch.

Im Kontextmenü des Ebenenbedienfelds gibt man „Neuer Volltonfarbkanal“ ein. Mit Klick auf das Farbfeld öffnet sich ein Fenster, in dem man eine Hausfarbe aus der Farbbibliothek auswählen kann.

Will man ein Logo in die Arbeitsdatei einfügen, welches nur aus der Haustonfarbe besteht, so darf nur die Auswahl der Hausfarbe angewählt werden, damit die anderen Kanäle nicht betroffen sind und die Farbe verfälschen.

Darauf achten, daß das (Twitter)Logo im CMYK-Modus eingestellt ist, genauso wie die Arbeitsdatei. Das Logo dann in die Arbeitsdatei ziehen. Mit Strg auf die Ebenenminiatur erhält man die Auswahl des Logos. In dem aktivierten Haustonkanal füllt man die Auswahl mit schwarz.

Duplex

Duplexdruck
Das Bild über Bild – Modus – Graustufen in Graustufen umwandeln. Kanäle werden zusammengefaßt und Informationen gelöscht. Jetzt hat man auch die Möglichkeit über Bild – Modus – Duplex diesen auszuwählen. In den Duplex-Optionen wählt man unter Art Duplex aus.

Duplex

Entsprechend arbeitet man bei Triplex mit 3 Farben und Quadruplex mit 4 Farben, die jeweils auf 1 Farbkanal reduziert sind. Mit Klick auf die Duplexkurve kann man den Farbauftrag nach seinen Wünschen gestalten. Mit Klick auf den Farbwähler entscheidet man sich hier für die einzusetzende Farbe. Da diese Optionen destruktiv sind, wird heute eher selten damit gearbeitet.

Mit F12 gelangt man zur letzten (gespeicherten) Version.

Non-destruktiv erreicht man dieses Ergebnis über eine neue Misch- und Einstellungsebene über Farbton/Sättigung. In der Eigenschaften-Palette unter Vorgabe kann man z.B. Sepia auswählen.

Sepia

Dateiformate

RGB (Modus) vs. CMYK-Modus (Druck)

RGB-Modus ist größer als der CMYK-Modus. RGB ist der additive Farbraum, CMYK der subtraktive.
Immer zuerst im größeren Farbraum arbeiten: „Herunterrechnen geht immer“.

Wenn man einen qualitativ hochwertigen Druck ausgeben möchte, dann benötigt das Dokument eine Auflösung von 300 dpi.

Die Bearbeitung erfolgt zuerst über das PSD-Format. Gängige Druckformate sind PDF und TIF-Dateien.
JPGs sind verlustbehaftet! (Jedes Mal, wenn ein JPG geöffnet wird, hat man Verluste, auch ohne Änderungen!)

Die Bildkomprimierung bei TIF-Dateien sollte auf keine oder auf LZW gesetzt werden. Beim Speichern darauf achten, daß man das Häkchen bei Ebenen abwählt, da man sonst die gleiche Version wie bei einer PSD-Datei erhält. Daher sollte die PSD-Datei vorher gespeichert sein.

Möchte man Dateien fürs Web speichern, geht man über Datei – Für Web speichern. Die gängigen Formate sind GIF, PNG und JPG.

GIF speichert maximal 256 Farben. Ein GIF kann Transparenzen speichern. Zusätzlich ist das Dateiformat bzw. die Komprimierung nicht verlustbehaftet. Grundsätzlich gilt je weniger Farben sich das Dateiformat merken muß, desto kleiner wird die Datei. Interlaced bedeutet, daß bei großen Dateien der Bildaufbau nach und nach erstellt wird. Ansonsten werden Bilder erst geladen, wenn diese komplett aufgebaut sind. GIFs können auch animiert werden. D.h. sie werden dynamisch wie z.B. bei Bannern oder beweglichen Smilies.

PNG 8 (Bit) hat ebenfalls 256 Farben, hat auch einen Interlaced-Modus. Bei Transparenzen kann das PNG diese besser darstellen als das GIF, was allerdings eine höhere Datengröße zur Folge hat. Animationen sind bei PNGs nicht möglich.

Das PNG 24 (Bit) ist meistens größer als das JPG (16,7 Millionen Farben können dargestellt werden).

Man muß immer abwägen, welches Dateiformat für die eigenen Zwecke am geeignetsten ist.


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Tag 10 – Erdmännchen (Haare freistellen mit Kanälen)

Kanalbearbeitung im RGB-Modus:

Die Haare vom Erdmännchen sollen freigestellt werden. Dazu geht man in Bild – Kanalberechnungen und wählt dort eine Kombination der Kanäle und des Mischmodus, die den größten Kontrast ergibt, ohne daß die Haare wegbrechen. Der entstandene Alphakanal kann nochmal bearbeitet und der Kontrast weiter erhöht werden. Der Kanal ist unabhängig von allen anderen Kanälen, d.h. weitere Kanalberechnungen lassen sich von der Originaldatei vornehmen oder eben vom Alphakanal, wenn man diesen in den Einstellungen auswählt.

Nun wählt man den Alphakanal aus und malt mit dem Pinsel die Bereiche weiß aus, die eingeblendet werden sollen. (Die Ohren des Erdmännchens mitnehmen, die feinen Härchen freilassen. Dann die Auswahl laden und in den Kanälen den RGB-Kanal einblenden. Im Ebenenbedienfeld die Ebene 0 aktivieren und eine Ebenenmaske erstellen.

Da die Kanten etwas grün erscheinen, kann man in der Eigenschaften-Palette die Maskenkante verbessern:
Eigenschaftenpalette

Mit dem Radius-Verbessern-Werkzeug fährt man zur Hälfte über die Bereiche, die weg und die Bereiche, die eingeblendet werden sollen. Hat man zuviel gelöscht, kann man mit dem Verfeinerungen-löschen-Werkzeug die Bereiche wieder einblenden. Zusätzlich hat man die Möglichkeit den Radius in Pixel einzustellen, um auch hier die Grüntöne zu verringern. Außerdem lassen sich die Kanten anpassen. Die Ausgabe sollte am besten auf „Neue Ebene mit Ebenenmaske“ eingestellt sein, damit man Änderungen weiter bearbeiten kann und flexibel bleibt.

Maske verbessern

Weitere Ergebnisse lassen sich erzielen, wenn man eine neue Misch- und Einstellungsebene Farbton/Sättigung auswählt. Hat man die Hand ausgewählt und klickt in das Bild sieht man eine Pipette. Mit dieser wählt man weitere Grüntöne aus, die ausgeblendet werden sollen. Der eingeschränkte Farbbereich ist in den unteren beiden Farbleisten ersichtlich. Farbton, Sättigung und Helligkeit lassen sich nun anpassen. Hier ist eine Veränderung der Sättigung sinnvoll, diese komplett rausnehmen.

Die Ebenenmaske der Farbton/Sättigung wird invertiert, sodaß der Hintergrund schwarz wird. Mit einem weichen Pinsel und weißer Vordergrundfarbe wird nun über die Umrandung des Erdmännchens gemalt, um weitere Grüntöne zu löschen.

Fertig ist das Erdmännchen:

Erdmännchen_final


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Neunter Tag – Fluchtpunktmontage

Misch- und Einstellungsebenen wenden sich auf alles an, was darunter liegt. Grundsätzlich kann man mit der Ebenenmaske Farbbereiche ein- und ausblenden. Mit der Ebenenmaske lassen sich Farbbereiche der Misch- und Einstellungsebene ein- und ausblenden. D.h. möchte ich nur bestimmte Farbbereiche bearbeiten, wähle ich diese in der Ebenenmaske aus. Mit der Ebenenmaske kann man mit allen Auswahlwerkzeugen und mit Pinsel arbeiten.

Tutorial zum Thema Fluchtpunkt
YouTube Tutorials von Michael Albers (Dozent)

Fluchtpunktmontage

Ein Würfel wird mit Bildteilen bestückt. Dazu wird mit Strg A das komplette Bild ausgewählt, Strg C das Bild kopieren (vergewissern, daß die Ebene ausgewählt ist), in der Arbeitsdatei wird eine neue Ebene angelegt. Danach geht man in den Fluchtpunktfilter (Filter – Fluchtpunkt) und legt ein Raster an.

Zuerst setzt man die oberen Eckpunkte und danach klickt man mit Strg auf einen mittleren Anfasserpunkt und zieht diesen nach unten. Es ist wichtig das Raster exakt anzulegen. Nach dem ersten Umbruch lassen sich die Eckpunkte noch anpassen. Beim zweiten Umbruch ist es nicht mehr möglich Änderungen vorzunehmen, da sich die Raster aufeinander beziehen.

Zuletzt kann man den nächsten mittleren Anfasserpunkt mit Strg nach links ziehen, sodaß der komplette Würfel mit dem Raster belegt ist. Mit Shift alle Raster-Seiten des Würfels auswählen und mit Strg V fügt man nun das Bild ein. Danach wählt man das Transformieren-Werkzeug aus und zieht das Bild über den kompletten Würfel.

Fluchtpunkt

Dann folgen die nächsten zwei Bilder, die wieder über die komplette Würfelfläche gezogen werden.

Auf der Würfelebene wählt man mit dem Zauberstab die schwarzen Bereiche aus. Die Toleranz sollte bei etwa 80 Pixeln liegen. Die Auswahl wird umgekehrt, sodaß die weißen Bereiche ausgewählt sind. Die Auswahl wird über Auswahl – Auswahl speichern benannt (Würfel) und gespeichert. Die gespeicherte Auswahl ist ein Alphakanal. In der Palette Kanäle (RGB-Modus) wird nun die Auswahl angezeigt.

Die Ebene „Hund“ wird ausgewählt und die Auswahl über Auswahl – Auswahl laden, Kanal: „Würfel“ geladen. Ebenenmaske anlegen und das Bild ist in Würfelteile aufgeteilt:
Würfel

Auf der Ebenenmaske der obersten Ebene werden mit dem Polygon-Lasso die Bereiche ausgewählt, die man ausblenden möchte. Die Auswahl wird über Bearbeiten – Fläche füllen mit schwarz gefüllt. Auf jeder Würfelseite bleiben drei Felder eines Bildes eingeblendet.

Auf der nächsten darunter liegenden Ebene(nmaske) brauchen dann nur noch 3 Felder auf jeder Seite mit schwarz gefüllt zu werden.

Die unterste Ebene ist damit bereits „freigestellt“ und braucht nicht bearbeitet zu werden.

Um die Kanten des Würfels klar abzugrenzen, wird der Würfel mit dem Pfadwerkzeug freigestellt. Auf jeder Ebene wird dann eine Vektormaske erstellt. Auf diese Weise erhält man eine glatte Kante.

Es ist wichtig, daß man die Pfade- und die Ebenenpalette getrennt voneinander auf der Arbeitsfläche angelegt hat. So ist ersichtlich, welche Bereiche gerade ausgewählt sind. Für jede Ebene, für die man die Vektormaske anlegt, muß erneut der Arbeitspfad in der Pfadpalette ausgewählt werden!

Im Nachhinein lassen sich Bildinformationen austauschen. Ebenen- und Vektormaske bleiben erhalten.
Möchte ich die Bildausschnitte ändern, wähle ich wieder die entsprechenden Felder der Ebene und Fülle deren Fläche mit schwarz bzw. weiß; je nachdem, was ich ein- und ausblenden möchte.

Unter den Bedienfeldoptionen lassen sich die Miniaturen verkleinern, damit der Name der Ebene noch ersichtlich ist!

Farbkanäle

RGB-Farbsystem (additiv):
Hell – Farbinformationen vorhanden (weiß = 100% Farbauftrag)
Schwarz – keine Farbinformationen vorhanden (schwarz = 0% Farbauftrag)

Rot und Grün ergeben gelb.
Bin ich im Grünkanal und male dort mit weiß, erhalte ich Grüntöne.
Bin ich z.B. im Rotkanal und male mit schwarz Bereiche weg, erhalte ich keine Rottöne.

CMYK (subtraktiv)
Hell – keine Farbinformationen vorhanden (weiß = 0% Farbauftrag)
Schwarz – Farbinformationen vorhanden (schwarz = 100% Farbauftrag)

In den Kanälen wird selten gearbeitet, weil dies destruktiv ist. Kanäle werden gerne genommen, um z.B. Haare freizustellen. („Old School-Methode“)

Eine weitere Möglichkeit ist die Ebene zu duplizieren und ein Schwarzweiß-Filter und eine Tonwertkorrektur darauf anzuwenden. Da die Auswahl temporär ist, muß man die 3 Ebenen markieren und auf eine Ebene reduzieren.

Heute kann man diese Einstellungen über Bild – Kanalberechnungen vornehmen.
Kanalberechnung

Zuerst einen neuen Kanal erstellen (wie bereits erwähnt sind Auswahlen temporär, deshalb erstmal den Kanal speichern). Ziel ist es den Kontrast größtmöglich einzustellen, ohne daß die Haare wegbrechen. Mit Klick und Auswahl des Mischmodus (z.B. Ineinanderkopieren) und anschließender Nutzung der Cursor-Tasten läßt sich schnell zwischen den Modi hin- und herwechseln.

Die Auswahl wird invertiert, der Kanal anschließend als Auswahl geladen. Im Ebenenbedienfeld die Ebene aktivieren und eine Ebenenmaske hinzufügen. Mit weiß blendet man die Bereiche wieder ein. Es läßt sich die Ebenenmaske auch deaktivieren. Dann kann man mit dem Pfadwerkzeug das Gesicht und die Schultern freistellen und eine Vektormaske hinzufügen. Mit Strg auf die Vektormaske erhält man die Auswahl und füllt diese mit weiß (Bearbeiten – Fläche füllen – weiß).

TIF-Dateien können Ebenen und Transparenzen sowie Pfade speichern. Sie werden gerne als Druckdateien genommen.


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Siebter Tag – Werkzeuge

Mit gedrückter Alt-Taste löscht man Auswahlen, mit gedrückter Shift-Taste füge ich Auswahlen hinzu.

Mit gedrückter Shift-Taste werden Quadrate und Kreise gezogen, d.h. Rechteck und Elipse werden proportional aufgezogen. Quadrate und Kreise können auch aus der Mitte aufgezogen werden. Dazu klickt man Shift und Alt und zieht die Auswahl auf. Vorsicht, falls diese Kombination in Windows voreingestellt ist, da sich mit Shift und Alt die Sprache der Tastatur ändert.

Das Radiergummi-Werkzeug arbeitet destruktiv, ebenso der Weich- und Hartzeichner und das Wischfinger-Werkzeug sowie Abwedler-, Nachbelichter- und Schwammwerkzeug.

Beim Aufziehen eines Form-Werkzeuges öffnet sich die folgende Eigenschaftenpalette:
Form-Werkzeug

Bei einem Rechteck lassen sich auch einzelne Ecken abrunden.

Eigene Form-Werkzeug
Eigene Formen speichern. Formen aus Internet lassen sich herunterladen und speichern.

Retusche-Werkzeuge

Retusche-Werkzeuge funktionieren nicht auf Smartobjekten.
Daher wählt man eine neue Ebene und ändert die Informationen auf dieser Ebene und arbeitet somit non-destruktiv.

Mit dem Reparaturpinsel-Werkzeug werden Bereiche repariert und die Farbinformationen miteinander verschmolzen. Dazu wählt man in der Steuerungsleiste „Akt. u. darunter“ aus. Mit Alt nimmt man den Farbbereich auf. Die zu löschenden Bereiche werden mit dem Farbbereich übermalt.

Bearbeiten – Voreinstellungen – Leistung
Protokollobjekte auf 50 erhöhen
Damit sind in der Protokollpalette bis zu 50 Schritte vermerkt.

Hat man Arbeitsschritte abgeschlossen, kann man einen Schnappschuß anlegen.

Das Ausbessern-Werkzeug funktioniert nur destruktiv. Dazu arbeitet man auf der Ebene 0. Dieses Werkzeug eignet sich für die Augenringe.

Da man die Augenringe minimal wieder hinzufügen möchte, setzt man die Quelle in der Protokollpalette neu:
Protokoll

Protokollpinsel-Werkzeug mit folgenden Einstellungen wählen und die Bereiche wieder hinzufügen:
Protokollpinselwerkzeug

Ist man mit den Retuschearbeiten fertig, werden beide Ebenen (Original und Retusche) zu einem Smartobjekt konvertiert.

Auf das Smartobjekt wird der Verflüssigen-Filter angewandt. Mit diesem Werkzeug können Bereiche verkleinert oder vergrößert werden. Die Nase kann schmaler eingestellt werden, die Lippen aufgeplustert, das Gesicht verschmälert und die Augen vergrößert werden.

Verflüssigen-Filter

Nachdem man die Einstellungen vorgenommen hat, wird wieder ein Schnappschuß gemacht. Somit sind die Änderungen festgehalten und ein Vorher-/ Nachher-Effekt sichtbar. Änderungen kann man stets vornehmen.

Neue Misch- und Einstellungsebene, Farbton/Sättigung wird ausgewählt, um die Lippen umzufärben. Die Ebenmaske invertieren und Farbinformationen (Lippen) mit weiß einblenden. Dazu den Pinsel verwenden.

Mit der Pipette einen Farbton der Haut aufnehmen. Eine neue Ebene erstellen und diese mit der Vordergrundfarbe füllen. Die Ebene erhält eine Ebenenmaske. Diese wird invertiert und danach werden mit weiß als Vordergrundfarbe die Hautbereiche wieder eingeblendet, die verändert werden sollen. Auf der hautfarbenen Ebene wird ein Rauschfilter angewandt (Filter – Rauschfilter – Rauschen hinzufügen, die Stärke etwa bei 2,5%, gleichmäßige Verteilung und monochromatisch auswählen). Die Deckkraft der Ebene wird heruntergesetzt solange bis die Veränderungen natürlich aussehen.

Vorher:
Gesichtsretusche

Nachher:
gesichtsretusche

Die Augenfarbe verändern

Verändern der Augenfarbe. Auf das Bild wird eine neue Misch- und Einstellungsebene für Farbton/Sättigung angelegt. Die Ebenenmaske wird invertiert und die Bereiche des Augens mit weiß wieder eingeblendet. In der Eigenschaftenpalette kann man nachdem man das Auge nachgepinselt hat mit einer weichen Kante die Übergänge absoften.

Augen färben


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Sechster Tag – Wäscheleine

Wir beginnen eine neue Übung.

Arbeitsfläche vergrößern: Bild – Arbeitsfläche 20cm Breite x 15 cm Höhe

Himmel und Wiese auf Stoß setzen. Beide Ebenen markieren und um 20° drehen. Danach transformieren bis beide Ebenen die komplette Arbeitsfläche ausfüllen. Beide Ebenen werden zusammen zu einem Smartobjekt konvertiert.

Über Filter – Weichzeichnungsfilter – Gaußscher Weichzeichner wird der Radius in Pixel angegeben, um die Pixel weicher zu gestalten.

Gaußscher Weichzeichner

Mit dem Pfadwerkzeug werden der linke Arm und der Ellenbogen freigestellt. Man sollte immer darauf achten, daß man in der Steuerungsleiste die richtige Auswahl eingestellt hat.
Steuerungsleiste für Pfade

Wenn man einen Smartfilter angelegt hat, hat man gleichzeitig eine Smartfiltermaske. Um also die weichen Bereich nicht auf das komplette Bild anzuwenden, werden Bereiche wieder ausgeblendet bzw. wieder eingeblendet, je nachdem ob ich weiß oder schwarz als Vordergrundfarbe habe. Wir invertieren den Smartfilter (Hintergrund also schwarz) und wählen weiß als Vordergrundfarbe. Mit dem Pinsel werden die gewünschten Bereich eingeblendet. Deckkraft auf 80% einstellen. Mit Doppelklick auf „Gaußscher Weichzeichner“ in der Ebenenpalette kann man jederzeit Änderungen vornehmen und bleibt so flexibel.

Datei „Hilfsleine“ besteht aus Hintergrund und der Ebene „Hilfsleine“. Es ist möglich auch die Ebene in die Arbeitsdatei per drag und drop zu ziehen. Am besten stellt man dazu die Ansicht auf 2 Fenster nebeneinander (Fenster – Anordnen – 2 Fenster nebeneinander).

Datei „Gesicht“ und Datei „Knitter1“ öffnen und beide Dateien in die Arbeitsdatei ziehen. Aus beiden Dateien eine Gruppe anlegen. Aus beiden Ebenen wird je ein Smartobjekt gemacht, da diese später skaliert werden. Zuerst wird der Knitter skaliert und an die Hilfsleine angelegt. Danach wird die Deckkraft des Gesichts auf 80% heruntergesetzt, um die Umrandungen des Knitters zu sehen und die Gesichtsgröße daran anzupassen. Mit Rechtsklick auf die Gesichtsebene „Schnittmaske erstellen“ auswählen. Somit sind die Bereiche die außerhalb des Knitters liegen ausgeblendet. Der Mischmodus der Ebene wird auf multiplizieren gesetzt (weiße Farbbereiche werden verrechnet). Genauso verfährt man mit dem Oberkörper und Knitter 2 sowie mit der Hüfte und Knitter 3. Als letztes wird Knitter 4 und die Beine bearbeitet.

Hier der Zwischenstand:
Zwischenstand

Den Ellenbogen und den Arm mit Pfaden freistellen. Vektormaske erstellen. Danach in Arbeitsdatei ziehen. Konvertieren in ein Smartobjekt und eine Ebenmaske anlegen. Mit weichem Pinsel und etwa 60% Deckkraft bei weißem Hintergrund der Ebenenmaske, mit schwarz Bereiche ausblenden.

Das Handgelenk wird mit Bearbeiten – Formgitter an die Hintergrundform angepaßt.

Als nächstes werden mit dem Pfadwerkzeug die Zipfel der Knitter angelegt. Dazu wählt man das Pfadwerkzeug aus, wählt aber anstatt Pfad Form. Der Form wird eine Farbe des Knitters gegeben. Fertig.
Alle Zipfel in ein Gruppe legen. Auf die Gruppe eine neue Misch- und Einstellungsebene mit Helligkeit/Kontrast legen. Da standardmäßig die Misch- und Einstellungsebene bei einer Gruppe auf Hindurchwirken steht, wir aber den Schatten für den Zipfel nur auf die Zipfel beziehen sollen (und nicht auf den Hintergrund) muß die Misch- und Einstellungsebene auf normal gesetzt werden.

Im nächsten Schritt werden die Klammern freigestellt und auf die oberste Ebene gelegt.

Als letzten Schritt wird noch der Schatten für die Knitter erstellt. Strg auf die Ebenenminiatur des Knitters. Eine neue Ebene erstellen. Auswahl mit grau füllen. Misch- und Einstellungsebene auf Multiplizieren setzen. Smartobjekt aus der Ebene erstellen. Darauf den Gaußschen Weichzeichner anwenden. Übergänge abmildern. Diesen Schritt für den zweiten Knitter wiederholen.