Melanie

lernt Multimedia Marketing


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Tag 15 – Fortsetzung der Übung: Frau am Wasser & Slices

In der Arbeitsdatei Skulptur eine neue Ebene für das Kleid anlegen und in der Ebenenreihenfolge nach ganz oben legen. Mit dem Pinsel (Pinselspitze Jetfly) bei aktivierter Kleid-Ebene und aktiviertem Arbeitspfad im Pfadebedienfeld im Kontextmenü Pfadkontur füllen auswählen. Der Pfad für das Kleid besteht jetzt aus den Jetflys. Da die Jetflys Pixelinformationen sind, müssen diese, wenn man Änderungen z.B. in der Größe vornehmen möchte, wieder gelöscht und die Pfadkontur neu gefüllt werden.

Eine neue Ebene erstellen und mit schwarz füllen sowie den Mischmodus „Farbig abwedeln“ auswählen.
Den Pinsel mit einer weichen Pinselspitze auswählen und in der Pinselpalette unter Pinselform die Größe und den Abstand anpassen. Bei Formeigenschaften und Streuung weitere Einstellungen vornehmen, die denen des Jetfly-Pinsels ähnlich sind. Als Vordergrundfarbe einen Gelbton auswählen und die Konturen des Kleids umfahren.

Eine neue Ebene erstellen. Mit der Pinselspitze das Kleid umfahren und aus der Ebene im Folgenden ein Smartobjekt machen. Dann eine neue Misch- und Einstellungsebene auswählen und den Gaußschen Weichzeichner darauf anwenden.

Slices

Wir erstellen im Explorer einen lokalen Stammordner.

Die Datei „screen_index“ öffnen. Ansicht – Anzeigen – Slices.
Mit dem Slice-Werkzeug und in der Steuerungsleiste Art:Normal ausgewählt, wird das Bild „gesliced“.

Unter Slice-Optionen kann man mehrere Einstellungen vornehmen:
Sliceoptionen

Ziel:
_self ist Standard und braucht nicht eingegeben zu werden.
_blank nutzt man, um Inhalt in einer neuen Seite zu öffnen.

Mit dem Slice-Auswahlwerkzeug wählt man einzelne Slices an.

Abhängig vom Speicherort gibt man in den Slice-Optionen unter dem Punkt URL einen relativen Pfad an.
../ bedeutet, daß der Ordner verlassen wird und eine Ebene höher gegangen wird.

Angaben Slice-Optionen

Einstellungen für kein Bild, d.h. für Text.

kein Bild

Mit Strg und Komma deaktiviert man die Hilfslinien. Unter Ansicht – Neue Hilfslinie wird die extakte Position der Hilfslinie angegeben.

Datei – Für Web speichern, 4-fach-Karteireiter auswählen. Ansicht anpassen. Sich für ein Bild entscheiden und dieses als JPEG mit hoher Qualität (hier: 70) speichern. Vorab ist es sinnvoll sich über Vorschau das Ergebnis anzeigen zu lassen.
Optimierte Version speichern unter

Anstatt sich die komplette Website slicen und anlegen zu lassen, kann man in dem 4-fach Karteireiter auch einzelne Slices mit dem Slice-Auswahl-Werkzeug auswählen und als Bild speichern. Dazu unter Slices „Ausgewählte Slices“ anklicken.

Mit Rechtsklick auf das Lineal läßt sich die Maßeinheit verändern!

Animationen

Neue Datei mit BxH 400×200 und 72 dpi anlegen. Einen Kreis aufziehen und diesen auf einer neuen Ebene mit gelb füllen. Jeden Sonnenstrahl mit dem Pinsel auf ein eigene Ebene malen.

Fenster – Zeitleiste öffnen

Frame-Animation erstellen

Dazu alle Sonnenstrahlen ausblenden und nur die Sonne einblenden.

Auf Frame-Animation erstellen klicken und es erstellt sich der erste Frame mit der Sonne. Einen neuen Frame erstellen und als nächstes den ersten Sonnenstrahl einblenden. Diesen Schritt wiederholt man so oft bis alle Sonnenstrahlen eingeblendet sind. Die Animation läßt sich dann abspielen. Die Einblendezeit der Frames kann verlängert werden, hier z.B. auf 0,2 Sek. Wie oft die Animation abgespielt wird, legt man über die Optionen Einmal, Dreimal oder Unbegrenzt (Schleife) fest. Über Datei – Für Web speichern wird die Animation als GIF gespeichert.

Übung zu Text

Olivenöl

Start-Datei öffnen. Unter Ansicht – Extras Häkchen aktivieren. Doppelklick auf das PostIt und Text kopieren. Das Textwerkzeug auswählen und den Text mit Strg V einfügen. Unter Absatzformat und unter Zeichenformat kann man eigene Einstellungen speichern, um sie später auf den Absatz bzw. Text anzuwenden. Hat man einen Textrahmen aufgezogen, kann man in der Absatzpalette den Blocksatz auswählen.

Möglichkeit 1:
Bei geöffneter Olivendatei auf Bearbeiten – Muster festlegen klicken, um die Oliven als Muster festzulegen. Auf dem Etikett den Text angeben und im Ebenenbedienfeld über das Icon Ebenenstil hinzufügen das Olivenmuster auswählen und mit dem Text überlagern.

Möglichkeit 2:
Oliven in die Arbeitsdatei ziehen und in der Ebenereihenfolge ganz oben anlegen, oberhalb des Etikettentextes. Mit Rechtsklick auf die Oliven-Ebene „Schnittmaske erstellen“ auswählen, um den Text mit den Oliven zu „verbinden“. Nachteil ist hier, daß die Verschiebung auf die Größe des Olivenbildes beschränkt ist.

Die Textebenen und die Etikettebenen markieren und zu einem Smartobjekt konvertieren. Über Bearbeiten – Transformieren – Verformen das Etikett so anpassen, daß es aussieht, als ob es um die Flasche läuft.


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Vierzehnter Tag

Fortsetzung der Aktion von Freitag

Familien-Datei öffnen. Neue Aktion anlegen und benennen, Aktion beginnt. Schneeflocken-Datei öffnen. Strg A und Strg C, Schneeflocken-Datei schließen. In Familien-Datei gehen und den Rahmen mit Strg V einfügen. Schneeflocken-Datei schließen. Aktion stoppen.

Datei – Automatisieren – Droplet erstellen

Mit Klick auf Wählen den Speicherort des Droplets auswählen. Unter Abspielen den Satz (Meine Aktionen) und die Aktion (Schneeflockenrahmen) auswählen. Farbprofil-Warnungen unterdrücken. Unter Fehler „Fehler in Protokolldatei“ auswählen und die Protokolldatei benennen und den Speicherort festlegen, mit OK bestätigen.

Das Droplet ist mit der Aktion verbunden.

Wenn man nun (in der Explorer-Ansicht) die Familien-Datei auf das Droplet zieht, wird die Aktion angewandt, d.h. das Familien-Bild erhält einen Rahmen.

Auf die gleiche Weise wird mit dem Text verfahren. Eine Aktion wird immer von dem Bild aus gestartet, welches die Aktion erhalten soll. Dieses Bild steht dann stellvertretend für alle Bilder.

Heute beginnen wir eine neue Übung: Frau am Wasser

fertig_frau_wasser

Wir öffnen die Datei „Skulptur“. Die Ebene wird entsperrt. Mit dem Zeichenstift-Werkzeug Himmel und Skulptur freistellen. In der Steuerungsleiste dazu „Vordere Form subtrahieren“ auswählen. Ebene – Vektormaske – Aus aktuellem Pfad.

Strg auf die Vektormaske, um die Auswahl zu erhalten und dann die Ebenenmaske hinzufügen. In der Eigenschaften-Palette Maskenkante anklicken und mit dem Radius-Verbessern-Werkzeug den Bereich des Busches umfahren, der ausgeblendet werden soll.

Arbeitsfläche vergrößern (Bild – Arbeitsfläche). Die Breite auf 37 cm erhöhen und nach links einfügen.

Datei „Park“ öffnen und in die Arbeitsdatei ziehen. Auswahl im mittleren Bereich des Baumes mit Rechteck-Werkzeug aufziehen und mit Strg C und Strg V kopieren und einfügen. Das Parkbild in die linke untere Ecke setzen. Den Baum-Ausschnitt um 90° drehen und oberhalb des Parkbildes als Wipfel ansetzen. Ebenenmaske für Wipfel-Ebene hinzufügen. Mit Pinsel und schwarz als Vordergrundfarbe und Deckkraft bei etwa 65% die Übergänge ausblenden. Smartobjekt auf Wipfel- und Baumebene machen. Auswahl – Farbbereich und mit der Pipette in einen weißen Farbbereich klicken und die Auswahl umkehren. Nun eine Ebenenmaske hinzufügen.

Eine neue Ebene erstellen, um die Frau im Park-Bild zu retuschieren. Mit dem Reparaturpinsel-Werkzeug, entsprechend großer Pinselspitze und Aufnehmen: Akt. u. darunter die Frau ausblenden. Dazu mit Alt in den Weg klicken und diesen zuerst ansetzen (bei einer Pinselgröße von 30 erhält man eine ausreichend große Vorschau), danach oberhalb und dann unterhalb die Bereiche retuschieren. Aus der Retusche-Ebene und der Wipfel-Ebene entweder eine Gruppe machen oder zu einem Smartobjekt konvertieren.

Die Datei „Gebirge“ öffnen und auf die Arbeitsdatei ziehen. Mit dem Schnellauswahl-Werkzeug den Himmel auswählen. Die Auswahl umkehren (Shift, Strg, I) und dann die Ebenenmaske hinzufügen. Das Gebirge liegt in der Ebenen-Reihenfolge ganz unten.

Die Datei „Himmel“ öffnen und auf die Arbeitsdatei ziehen. Diese Ebene liegt auch in der Reihenfolge ganz unten. Das Gebirge liegt oberhalb der Himmel-Ebene. Den Übergang zwischen Gebirge und Himmel (dünne weiße Linie) bei ausgewähltem Pinsel und aktivierter Ebenenmaske auf der Gebirge-Ebene mit schwarz als Vordergrundfarbe ausblenden.

Für die Skulptur-Ebene wird eine neue Misch- und Einstellungsebene Farbbalance angelegt. In der Eigenschaftenpalette für die Farbbalance als Farbton: Tiefen auswählen. Cyan- und Blautöne anpassen.

Parkebene anwählen und eine neue Misch- und Einstellungsebene Gradationskurven anlegen. Den rechten Punkt anklicken und nach unten ziehen. Icon ganz links anklicken, um zu gewährleisten, daß sich die Misch- und Einstellungsebene nur auf die darunterliegende Ebene bezieht.

Gradationskurven Park

Eine neue Ebene erstellen und diese mit 50% grau füllen. Pinselspitze auf 500 setzen, Härte bei 0 und mit weiß als Vordergrundfarbe Sonne malen. Im Ebenenbedienfeld den Mischmodus auf Lineares Licht setzen.

Eine weitere neue Ebene erstellen und mit 50% grau füllen. Als Vordergrundfarbe einen eierschalfarbenen Ton auswählen und die Umrisse des Gebirges mit dem Pinsel, bei 50% Deckkraft ummalen. Als Mischmodus Strahlendes Licht auswählen.

Mit dem Abwedel-Werkzeug werden Bereiche aufgehellt, mit dem Nachbelichter-Werkzeug werden Bereiche dunkler gemacht.

Eine Jetfly-Datei auswählen und öffnen. Mit gedrückter Strg-Taste auf die Ebenenminiatur klicken, um die Auswahl des Jetflys zu erhalten. Eine neue Ebene erstellen und diese mit schwarz füllen. Auswahl mit Strg D aufheben. Bearbeiten – Pinselvorgabe festlegen. Das Pinselbedienfeld aktivieren und die Pinselgröße auswählen (etwa 70 Pixel) sowie den Abstand vergrößern. In den Formeigenschaften den Größen-Jitter erhöhen und den Mindestdurchmesser verändern. Weitere Einstellung bei der Streuung vornehmen. Danach eine neue Pinselvorgabe benennen.

Mit dem Freiform-Zeichenstift-Werkzeug und ausgewähltem Pfad den Faltenwurf des Kleides malen.


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Dreizehnter Tag – Aktionen

Aktionen sind aufgezeichnete Arbeitsschritte. Sobald man immer gleiche Arbeitsschritte für mehrere Bilder hat, lohnt es sich dafür Aktionen anzulegen. Man nimmt diese auf und kann die Aktion(en) auf das jeweilige Bild automatisch anwenden. Somit arbeitet man höchst effektiv und spart Zeit. Zur Aufnahme und zum Beenden der Aktionen stehen Icons in der Aktions-Palette zur Verfügung, die denen eines DVD-Players o.ä. Geräten ähneln.

Zur Aufzeichnung von Aktionen ruft man das Fenster – Aktionen auf und legt sich eine neue Aktion an. Entweder über das Kontextmenü – Neuer Satz oder über das Icon in der Aktionen-Palette. Als nächstes wird dann eine neue Aktion angelegt und in dem soeben angelegten Satz, was einem Ordner entspricht, gespeichert. Gespeicherte Aktionen können mit Funktionstaste zum schnellen Aufruf belegt werden.

Es ist wichtig, daß die Datei vor dem Anlegen der Aktionen unbearbeitet ist. Man startet also grundsätzlich mit dem entsperren der Ebene als erstem Aktionsschritt. Danach wird das Bild über Bild – Bildgröße auf die Größe 200×200 Pixel und 72 dpi angelegt. Im folgenden Schritt wird die Arbeitsfläche vergrößert (Bild – Arbeitsfläche). Das Häkchen bei relativ setzen und BxH in 40×40 Pixel angeben. Somit besteht der umliegende Rand aus jeweils 20 Pixeln. Als nächstes legen wir eine neue Ebene an. Mit Strg A alles auswählen. Dann über Bearbeiten – Kontur füllen die Breite auf 20 Px festlegen eine Farbe für den Rahmen auswählen (z.B. mit der Pipette in die Blumen klicken und den Rahmen daran ausrichten), die Position Innen anklicken und mit OK bestätigen. Mit Strg D die Auswahl auswählen. Anschließend auf Datei – Für Web speichern den Karteireiter 4-fach auswählen, um die Ebenen gegenüberzustellen und einzuschätzen, welche Auswahl optimal ist. Je nachdem welche Ansicht man ausgewählt hat, sieht man nur einen Ausschnitt des Bildes. Die Ansicht also entsprechend anpassen, um Einschätzungen besser vornehmen zu können!

Die Bildgröße liegt jetzt bei 200×200 Pixel plus die 2×20 Pixel für den Rahmen. Insgesamt also 240 Pixel.

Standardgrößen bzw. Standardwerte stehen nicht zur Verfügung, weil die Einstellungen von vielfältigen Faktoren abhängen. Die eigene Bildschirmgröße (Mit Rechtsklick – Bildschirmauflösung zu überprüfen) liegt z.B. bei 1000×1024 Pixel im Vergleich zur o.g. Bildgröße ist diese also gering. Desweiteren muß bedacht werden, daß diese Einstellungen vom jeweiligen User abhängen. Nicht zuletzt geht es auch um die Bildqualität bei der Aufnahme, etc.

Manche User schauen sich das Bild z.B. über das Handy an. In den Einstellungen braucht dies allerdings nicht weiter beachtet zu werden. Die Skalierung erfolgt über das CSS. D.h. man hat ein Original, das abhängig davon, ob der User PC, Tablet oder Handy zur Ansicht nutzt die Ansicht des Bildes bei x % herunterskaliert. Hier spricht man dann von Responsive Design.

Dithering bedeutet das Farben im Umfeld simuliert werden.

Aktionen können auch deaktiviert werden und im Nachhinein verändert werden. Möchte man z.B. die Kontur ändern, ist es wichtig mit Strg A das komplette Bild auszuwählen. Möchte man die Kontur an der Farbe des Bildes ausrichten, klickt man mit Pipette in das Bild und wählt den entsprechenden Farbton aus. Bei Ausführen der Aktion wird diese Änderung dann direkt angewandt.

Es ist sinnvoll die geänderten Dateien in einem Unterordner zu speichern. Möchte man diese Einstellung im Nachhinein ändern, löscht man (nur) die Aktion Exportieren (nachfolgende Schritte [Aktionen] können beibehalten werden) und legt diese neu an. Die letzte Aktion (hier: Kontur) wird ausgewählt, dann auf das Icon „Aktion beginnen“ klicken und Datei – Für Web speichern, in der 4-fach Ansicht das entsprechende Bild auswählen, auf speichern klicken, den Unterordner anlegen und benennen und bestätigen. Im letzten Schritt wird die Aufnahme beendet, Datei geschlossen und nicht gespeichert (dies wurde ja bereits innerhalb der Aktion erledigt). Fertig.

Merke: Sowohl Stapelverarbeitung als auch das Droplet beziehen sich auf diese Aktion.

Stapelverarbeitung

Datei – Automatisieren – Stapelverarbeitung

Stapelverarbeitung

Man sollte sich unter Fehler: Fehler in Protokolldatei auftretende Fehler in einer Protokolldatei anzeigen lassen. Kann man mit der Fehlermeldung nichts anfangen, hilft nur zu googeln.
Ziel: Ohne wählt man aus, wenn das das Ziel bereits in der Aktion festgelegt hat.

Droplet

Datei – Automatisieren – Droplet erstellen

Ein Droplet ist eine Verknüpfung zur Aktion in Photoshop und wird als .exe gespeichert. Dateien werden in den Droplet-Ordner eingefügt und die Aktion direkt darauf angewendet.

Vorbereitungen für Weihnachten treffen

Mehreren Bildern ein gleiches Design verleihen

Mit dem Eigene-Form-Werkzeug und Klick in der Steuerungsleiste bei Form, dann auf das Rädchen und Alle aktivieren, erhalte ich eine Übersicht über die vorhandenen Formen.

Steuerungsleiste des Eigene-Form-Werkzeugs:
Eigene-Form-Werkzeug

Ansicht der Pinselpalette:
Pinselpalette

Die Palette zur besseren Übersicht entsprechend vergrößern. Wir wählen eine Schneeflocke und ziehen diese auf der Ebene auf. Wir erhalten eine Form-Ebene. Mit Strg auf die Ebenenminiatur klicken, sodaß die Schneeflocke ausgewählt ist. Eine neue Ebene erstellen und die Auswahl (über Bearbeiten – Fläche füllen) auf der neuen Ebene mit schwarz füllen. Alle anderen Ebenen ausblenden. Ebene mit der schwarzen Schneeflocke aktivieren, mit Strg D die Auswahl löschen und dann über Bearbeiten – Pinselvorgabe festlegen, den Namen für die Pinselspitze festlegen. Bei ausgewähltem Pinsel in der Pinselpalette die Pinselspitze auf 50 Px festlegen und den Abstand verändern. Danach die Formeigenschaften mit Häkchen versehen und zusätzlich das Wort markieren, damit man in die entsprechende Ansicht kommt. Ebenso bei Streuung Änderungen vornehmen, bis man die gewünschte Pinselspitze erhält. Mit Klick ins Kontextmenü eine Neue Pinselvorgabe speichern.

Mit dem Eigene-Form-Werkzeug wählt man in der Steuerungspalette unter Form einen Rahmen und zieht diesen auf der Ebene auf. Form-Ebene anwählen, dann in das Pfadebedienfeld und den Pfad anklicken und mit gedrückter Maus auf das Icon Neuen Pfad erstellen ziehen, damit sich der Pfad dubliziert. Der Pfad läßt sich bei ausgewähltem Pfadauswahl-Werkzeug auch transformieren über Bearbeiten – Pfad transformieren – Skalieren. Bevor man diesen mit der Schneeflocke füllt, sollte skaliert werden, weil mit Schneeflocke (da Pixelinformationen) keine Änderung mehr möglich ist. Eine neue (leere) Ebene anlegen. Die Form-Ebene kann gelöscht werden, der erste Pfad ebenfalls, im Pfadebedienfeld wird mit der aktivierten Pfad-Kopie weitergearbeitet. Bei ausgewähltem Pinsel (und Schneeflocken-Pinselspitze) im Kontextmenü Pfadkontur füllen auswählen. Der Rahmen wird nun mit der Schneeflocke gefüllt. Datei speichern (als .psd) und schließen.

Datei - Neu

Punkt-Text vs. Absatz-Text
Absatz-Text entseht durch Aufziehen eines Textrahmens. In diesem Fall braucht man manuell keine Absatzumbrüche erzeugen. Bei Punkt-Text hingegen müssen diese mit Hard oder Soft Break vorgenommen werden. Bei Punkt-Text entfällt die Option einen Blocksatz auszuwählen. Wir legen unseren Text an und speichern diesen ebenfalls als .psd-Datei.

Ohne geöffnete Datei in Photoshop in der Aktions-Palette den vorhin angelegten Aktionsordner markieren und dann im Kontextmenü eine neue Aktion auswählen und entsprechend benennen.

Fortsetzung folgt… am Montag.


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Zwölfter Tag – Camera Raw

Adobe Bridge ist das Bildverwaltungsprogramm von Adobe.
Farbvoreinstellungen sollten in der Bridge synchronisiert werden. Bilder können mit Stichwörtern versehen werden, damit man bei großen Bilddatenbanken, diese über die Suchfunktion schnell wiederfinden kann.

In den Metadaten kann man nähere Informationen zum Bild angeben (z.B. zur Quelle, etc.) In InDesign können diese Informationen dann automatisiert als Text ausgelesen werden!

Erklärung zum Rohdatenformat auf Wikipedia.

Unterstützte Kameramodelle

Infos zu Digital Raw Capture und Linear Gamma.

Hintergrundinformationen zu Camera Raw und DNG Converter

CR 8.3

Camera Raw ist ein Plug-In für Photoshop. Aus der Bridge heraus mit Rechtsklick auf ein Bild, wählt man aus dem Kontextmenü die Option Mit Camera Raw öffnen.

.xmp ist eine Datenbankdatei. Lagert man die Änderung hierüber aus, hat man immer die Möglichkeit auf die Originaldatei zurückzugreifen.
Camera Raw Voreinstellungen

Nähere Informationen zur ISO-Empfindlichkeit

Die Icons Weißabgleich-Werkzeug und Farbaufnahme-Werkzeug entsprechen denen in Photoshop zur Änderung bei Gradationskurven.

Mit Klick auf das Icon Selektive Anpassung hat man die Möglichkeit u.a. zwischen Farbton, Sättigung und Luminanz zu wählen. Mit der Maus lassen sich die Werte „hoch- und runterregeln“. Diese Einstellungen lassen sich auch rechts über die Schieberegler vornehmen.
Selektive Anpassung

Luminanz, Farbsättigung erklärt auf Wikipedia.

Das Freistellen-Werkzeug funktioniert wie in Photoshop. Man hat hier eine Größenauswahl zum Freistellen des Bildauschnitts zur Verfügung.

Mit dem Gerade-Ausrichten-Werkzeug lassen sich mit der Wasserwaage schiefe Bilder gerade ausrichten.

Weißabgleich

Der Pinsel arbeitet wie in Photoshop mit Misch- und Einstellungsebenen. Die Bereiche, die verändert werden sollen, werden mit dem Pinsel übermalt. In der rechten Leisten wählt man die Änderungen aus, die man vornehmen möchte. Mit Größe wählt man die Pinselgröße aus, mit Weicher Kante die Umrisse des Pinsel. Setzt man beispielsweise die Belichtung auf den Wert 1 wird der Hintergrund beim „Bemalen“ heller. Die Werte lassen sich über die Schieberegler nachjustieren. Mit Rechtsklick ins Bild kann man das Bild auf seine Standardwerte zurücksetzen.

Mit Klick auf Alles auswählen und anschließend synchronisieren, läßt sich auswählen, welche Änderungen für die weiteren Bilder übernommen werden sollen. Häkchen bei lokalen Anpassungen setzen.

Mit Klick auf Bilder speichern, lassen sich die Speicheroptionen festlegen.
Eine DNG-Datei ist unabhängig von der jeweiligen Kamera. Speichert man seine Datei kann es also sinnvoll sein die Kameradatei einzubetten. Sie entspricht einer Kopie des Originals. Änderungen werden im Gegensatz zur .xmp-Datei nicht ausgelagert.

Dateibenennung

Über die Bridge sieht man die .xmp-Dateien nicht. NEF- und xmp-Datei sind miteinander verknüpft. Über den Explorer sieht man auch die .xmp-Dateien. NEF entspricht dem Original, die .xmp-Datei die Änderungsdatei bzw. eine Kopie, die jederzeit gelöscht werden kann. Insofern erfolgt die Bearbeitung non-destruktiv!

Speicheroptionen

Eine Alternative zu Camera Raw ist Adobe Lightroom. Das Programm ist für Fotografen gedacht.

HDR – High Dynamic Range

In Photoshop auf Datei – Automatisieren – Zu HDR Pro zusammenfügen klicken, um Quelldateien auszuwählen und zusammenzufügen und ein HDR-Bild zu erstellen.

HDR Pro

Man sollte mindestens zwei Dateien auswählen, aus denen man die optimalen Einstellungen mischen kann.

Alternativ (aber nicht zu empfehlen) kann man alle 5 Dateien in eine Arbeitsdatei bringen. Dazu aktiviert man alle Ebenen bzw. die Ebenen, deren Informationen optimiert gemischt werden sollen. Über Bearbeiten – Ebenen automatisch überblenden, werden die Bildinformationen zusammengefügt.

Über „Inhaltsbasiert skalieren“ lassen sich Bilder skalieren, bei denen sich Farbinformationen wiederholen.

Vignettierung
Aus dem Bild ein Smartobjekt machen, um non-destruktiv zu arbeiten.
Über Filter – Objektivkorrektur können Änderungen wie z.B. Verzerrung oder Vignetierung vorgenommen werden (Seit der CC-Version für Smartobjekte möglich):

Objektivkorrektur

Objektivkorrektur1


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Elfter Tag – U-Bahn/Steinhaus-Übung

Vorschau:
vorschau

Heute rekonstruieren wir die oben gezeigte Datei, indem die Teilnehmer ihren Arbeitsweg vorschlagen.

Die Steinhaus-Datei entsperren. Die freigestellte U-Bahn-Station wird in ein Smartobjekt konvertiert und in die Steinhaus-Datei gezogen. Am besten legt man dazu die Fenster nebeneinander an. Die U-Bahn-Station wird als nächstes skaliert.

Nun wird eine neue (Retusche)Ebene angelegt, um den Masten zu retuschieren. Mit dem Reparaturpinsel-Werkzeug (weiche Pinselspitze auswählen) mit schwarz über die Bereiche malen, die ausgeblendet werden sollen.

Mit dem Zeichenstift-Werkzeug und bei ausgewähltem Modus „Vordere Form subtrahieren“ das Fenster in der Steinwand ausschneiden. Danach über Ebene – Vektormaske – Aktueller Pfad eine Vektormaske (auf der Steinhaus-Ebene) anlegen. Mit dem Auswahl-Rechteck-Werkzeug eine Auswahl aufziehen, diese kopieren und auf eine neue Ebene einfügen. Die Deckkraft der Steinhaus-Ebene etwas heruntersetzen, um zu schauen, wo der Auswahlbereich hingezogen werden kann. Die Ebene mit dem „Fensterstück“ unter die Steinhaus-Ebene legen. Deckkraft der Steinhaus-Ebene wieder auf 100% setzen.

Mit dem Kopierstempel und ausgewählter Pinselspitze „Gras“ die Bereiche um die U-Bahn-Station ummalen. Im Pinselbedienfeld lassen sich die Eigenschaften des Pinsels festlegen. Unter Formeigenschaften findet man die Option Größen-Jitter. Jitter hat in etwa die Bedeutung von Zufall. Im Kontextmenü des Pinselbedienfelds klickt man neue Pinselvorgabe an und speichert seine Vorgaben. Im nächsten Schritt legt man eine neue (Retusche)Ebene „Gras“ an. Klickt bei ausgewähltem Kopierstempel mit Grasspitze und Einstellung auf „Aktuelle Ebene“ auf der Steinhaus-Ebene mit Alt in den Gras-Bereich und wählt so die Farbquelle aus. Auf der Retusche-Ebene Gras wird der Bereich um die U-Bahn-Station mit dem Kopierstempel dann umfahren.

Eine Auswahl des U-Bahn-Geländers mit dem Auswahlrechteck-Werkzeug (auf der U-Bahn-Ebene) aufziehen, diese kopieren und auf neuer Ebene einfügen. Die Geländer-Ebene unter die U-Bahn-Ebene ziehen, aber oberhalb der Steinhaus-Ebene. Die Bereiche, die zuviel sind über eine Ebenenmaske ausblenden. Dazu das Pinsel-Werkzeug verwenden. Alternativ kann man den Stein mit dem Pfadwerkzeug ausschneiden und eine Vektorebene anlegen. Hat man zwei Geländerteile kann man diese zu einer Gruppe zusammenfassen und der Gruppe eine Maske geben und so die Bereiche zusammen bearbeiten. Eine weitere Möglichkeit ist, aus den beiden Geländerebenen ein Smartobjekt zu machen und diesen dann mit Maske zu bearbeiten.

Auf der Steinhaus-Ebene wird eine neue Misch- und Einstellungsebene für Farbton/Sättigung ausgewählt. Diese wird an oberster Stelle eingeordnet. Die Maske wird invertiert. Mit weißem Pinsel, die Bereiche auswählen, die eingeblendet werden sollen. Weitere Einstellungen können vorgenommen werden über Helligkeit/Kontrast und Farbalance.

Eigene angelegte Pinselspitzen werden als .abr gespeichert (Adobe Brushes). Brushes sind standardmäßig vektorbasiert, abgespeichert werden die Pinselspitzen in Adobe im Preset-Ordner. Pinselspitzen legt man am besten auf einer transparenten Hintergrund-Ebene an. Die Pinselspitze muß auf schwarz eingestellt sein, damit man 100% Farbauftrag erhält. Mit dem Pfadwerkzeug erstellt man sich seine Pinselspitze (Formen kombinieren einstellen), in der Pfad-Palette auf das Icon „Pfad als Auswahl laden“ klicken und diese dann mit schwarz füllen. Aus dem Internet kann man sich fertige Pinselspitzen herunterladen. Alternativ kann man Bilder als Vorlage laden und als Pinselspitze abspeichern. Bei Farbauftrag wird diese in Graustufen umgewandelt.

Photoshop Brushes Fundgrube
Noch mehr Pinselspitzen

Histogramm
linke Seite – dunkle Farbinformation, rechte Seite – helle Farbinformationen

Alle Änderungen über Bild – Korrekturen sind destruktiv und verändern das Histogramm. Tiefen/Lichter, HDR-Tonung und Variationen können nicht über eine Misch- und Einstellungsebene genutzt werden und sind somit grundsätzlich destruktiv.

Blume
Gradationskurven

Über Fenster – Info (F8) öffnet sich die Informations-Palette.
Mit dem Farbaufnahme-Werkzeug kann man Pins setzen, um aufgenommene Farben zu speichern. Die Farbaufnahme ist dort, wo die Pinselspitze hinzeigt. In der Informations-Palette werden die Pins aufgelistet und können miteinander verglichen werden. Mit der Schwarzpunkt-Pipette in der Eigenschaftenpalette der Gradationskurven klickt man auf den dunkelsten Punkt, den man ausgewählt hat. Die nicht mehr benötigten Pins können mit Rechtsklick ausgewählt und gelöscht werden. Das gleiche macht man mit dem hellsten Punkt und der Weißpunkt-Pipette. Weitere Einstellungen lassen sich in den einzelnen Kanälen (RGB) vornehmen. Möchte man Bereiche von der Änderung ausnehmen, werden diese in der Ebenenmaske angegeben.

Der dunkelste Ton bedeutet, daß man einen Wert anstrebt, der gegen Null läuft. Der hellste Ton muß gegen 256 laufen.

Mit Gradationskurven lassen sich z.B. Wasser und Himmel „anheben“. Um die Sättigung einer Farbe etwas anzuheben, funktioniert dies am besten über eine S-Kurve.